Scott Hamilton & Jazzklusiv
Dienstag, 3.7. bis Samstag, 7.7. 21:00 // KonzertAls in den 70-er und 80-er Jahren viele große Swing-Saxophonisten im JAZZLAND gastierten, da hörte man Gerüchte über einen jungen Mann aus Rhode Island, der den Stil der Großen Meister wie Coleman Hawkins, Ben Webster und Lester Young in vollkommen neuer Weise frisch und lebendig interpretiere ohne diese Giganten zu kopieren – so hörten wir zum ersten Male von Scott Hamilton und als dann die ersten LPs auftauchten, stellten wir verblüfft fest – der junge Mann ist noch besser als sein exzellenter Ruf. Inzwischen ist Scott fest im Olymp des rezenten Jazz-Geschehens etabliert und weigert sich nach wie vor kategorisch, aktuelle Strömungen anzunehmen und bleibt bei dem was er perfekt beherrscht: klassischen Swing so zu interpretieren wie man es mit den Meistern der Klassik macht – stilistisch am Vorbild orientiert, im Detail mit unendlich viel eigenen Ideen ausgeschmückt und der eigenen Persönlichkeit angepaßt. In seiner nun auch schon Jahrzehnte andauernden Karriere spielte er mit fast allen Großen des Mainstream – angefangen von Benny Goodman (der ihm sehr viel solistischen Freiraum einräumte), Roy Eldridge, Woody Herman und Gerry Mulligan bis zu Rosemary Clooney, Flip Phillips, Warren Vaché, Red Norvo, Ruby Braff und diversen Newport- und Concord-All-Star-Bands. In Wien fühlt sich der bei Florenz heimisch gewordene "Sympath" äußerst wohl – die Stadt begeistert ihn ebenso wie die Wiener Küche und der ehrwürdige Keller. Besonders aber schätzt er die hiesigen Musiker von JAZZKLUSIV (Martin Spitzer g, Harry Putz b, Wolfgang Kendl dm und den ebenso jungen wie großartigen Markus Gaudriot p, der den verhinderten Herbert Swoboda grandios ersetzen wird).




















